Rogue One: A Star Wars Story

Review_RogueOne

Erscheinungsjahr: 2016

Herkunft: U.S.A.

Regisseur: Gareth Edwards

Studio: Lucasfilms / Disney

Er ist wieder da! … also mein Blog. Nach wochenlanger Pause geht es hier endlich weiter. Für die letzten Tage im Jahr gibt es noch ein paar Reviews, bevor ich 2017 ein paar Änderungen vornehmen  werde. Jetzt geht es aber erstmal um Star Wars. Zwei Wörter welche mir schon seit meiner Kindheit Gänsehaut bereiten. Nun kam das erste richtige Spin off-Movie raus und ich habe ihn mir direkt angesehen. Meine Meinung dazu gibt es in den nächsten Zeilen oder als Zusammenfassung am Ende.

  • Schwieriger Start

15.11.16: Zwei Freunde, Popcorn, Cola, Sitzplätze im oberen Drittel und keine nervigen Nachbarn. Der perfekte Kinoabend kann losgehen. Naja, fast. Es fehlt noch ein guter Film! Bei „Rogue One“ war ich mir dabei gar nicht mal so sicher. Dann kam aber natürlich der berühmte Schriftzug und die Melodie beginnt und…. das war es. Kein scrollender Text, kein richtiges Titeltheme! Kurz bevor ich wütend aus Kino stürmen will, erinnere ich mich daran, dass ich in einem Spin off Film sitze. Also stufe ich mein Aggressionslevel zurück und versuche den Film zu genießen. Immerhin gucke ich gerade Star Wars! Es läuft auch alles super. Die Geschichte um Jyn Erso (Felicity Jones) beginnt. Ihr Vater wird von dem Imperium eingezogen um den Todesstern zu entwickeln. Töchterchen wird daraufhin ziemlich schnell erwachsen und landet auf der kriminellen Seite. Sie mag weder das Imperium, noch die Rebellen. Als die Letzteren Jyn jedoch aus dem Knast befreien, wird sie auf einen Auftrag ausgesendet, an deren Ende die Rettung ihres Vaters stehen soll. Soweit die Grundgeschichte der ersten Hälfte im Film. Leider ist das alles so mittelmäßig. Einige Szenen ziehen sich zu lang und die richtige Story kommt nur schwer in Gang. Auch die neuen Hauptcharaktere haben bei mir einen schweren Stand. Ich habe in meinem Kopf den Film schon als Enttäuschung abgestempelt…

  • Die Steigerung eines Films

Mittlerweile ist der Film halb vorbei und meine Gedanken und ich haben Frieden geschlossen. Es ist halt nur ein Spin off und ich war dumm auf Stars wie z.B. Kevin Smith zu hören, welche „Rogue One“ in viel zu hohe Sphären hypten. ABER dann passiert es. Die Story nimmt Fahrt auf, man sieht endlich wieder Darth Vader und die berühmten Musikstücke werden ausgespielt. Regisseur Gareth Edwards hat es geschafft. Innerhalb von ein paar Minuten merke ich förmlich, dass der Film mir immer mehr gefällt. The Star Wars – Feeling is back! Als letztes gibt es dann noch die große Schlacht. Diese findet sowohl auf dem Boden, wie auch im All statt. An verschiedenen Standorten sehen wir das Finale aus Sicht der Rebellen, der Mitstreiter von Jyn Erso und natürlich aus ihrer eigenen. Und was soll ich sagen: Das ist mit das beste, was ich jemals in einem Star Wars Film gesehen habe. Überall spürt man die Macht (kleines Wortspiel^^) der alten Triologie. Das Tempo der Szenen, die Kämpfe der Rebellen und die einzelnen Schicksale der Protagonisten – das sind die besten Minuten in „Rogue One“! Währe da nicht das Ende. Dieses übertrifft nochmal alles. In den letzten 5 Minuten sitze ich gespannt wie lange nicht mehr in meinem Kinosessel und betrachte was auf der Leinwand geschieht. Traurige Momente wechseln sich mit absolut Epischen ab. Es gibt Reminiszenzen an jeder Ecke zu bestaunen und trotzdem bringt der Film seine eigene Geschichte zu einem wirklichen Ende. Ich habe nicht die höchste Meinung zu dem Regisseur Gareth Edwards, aber DAS hat er absolut phantastisch hinbekommen. Das Spin off hat es geschafft meine Meinung vom Anfang um 180°C zu drehen. So etwas schaffen nur die Wenigsten.

  • Fazit: Alles wieder gut?

So unglaublich gut ich das Ende und die letzte Schlacht fand, umso enttäuschter war ich die ca. 90 Minuten davor. Diese waren mir einfach zu dröge und zu uninspiriert. Auch der wenige Humor fand ich am Anfang nur störend. Wieder ein Droide der die witzigsten Stellen hat; wie langweilig. Aber das ging weg mit der Zeit. Ich ließ mich auf den Film ein und versuchte aktiv mir die besten Stellen herauszufiltern. Dass danach alles so unglaublich gut wird, konnte ich ja noch nicht ahnen. Ich musste sogar bei dem Humor von K-2S0 lauthals lachen. Am Ende ist es halt wieder die Frage nach dem eigenen Geschmack. Ich persönlich kenne Leute, die diesen Film komplett abfeiern. Andere hassen ihn jetzt schon bis aufs Blut. Ich reihe mich irgendwo dazwischen ein. Allerdings hat das Ende so viel wieder gut gemacht, das „Rogue One – A Star Wars Story“ eher positiv in meinem Gedächtnis bleiben wird.

Pro:

  • Die Inszenierung der Endschlacht
  • Die allerletzten Szenen
  • Sympathische Nebencharaktere

Contra:

  • 20-30 Minuten zu lang
  • Jyn´s Charakterentwicklung
  • Die abgewandelte Musik

Rogue One – Wertung – 7/10

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