Das große „Disney“ Ranking!

Was ist eigentlich der beste Disney-Film aller Zeiten? Insgesamt wertet der Konzern selbst 60 seiner Zeichentrick- und Animationswerke in einer Meisterwerke-Reihe. Ich habe mir alle Filme in (fast) chronologischer Reihenfolge angeschaut und jetzt gibt es das Ergebnis!

  • Platz 60: Make Mine Music (1946)

Der letzte Platz in dieser Liste ist direkt ein Sonderfall. Es gab mal eine Zeit, da hat Disney kleine Episodenfilmchen auf die Welt losgelassen. „Make Mine Music“ ist der einzige davon, der nicht in Deutschland erschienen ist und hat damit außer Konkurrenz einfach Platz 60 erreicht. Ich denke aber mal, wir haben hierzulande nicht viel verpasst.

  • Platz 59: Bambi (1942)

Ja, ja, ja, ja… ich weiß doch was ihr alle sagen wollt. „Bambi“ ist ein großer Klassiker der Filmgeschichte und der kann doch nicht einfach hier auf dem vorletzten Platz stehen? Ich sage: Doch! Meiner Meinung nach ist der Streifen sterbenslangweilig und wenn ich schöne Zeichnungen sehen will, geh ich ins Museum und guck mir keinen Film an. 80 Jahre nach Release nicht mehr auszuhalten.

  • Platz 58: Dinosaurier (2000)

Wenn man zu dieser Zeit mit Computertechnik rumgespielt hat, können solche Klassiker wie „Toy Story“ entstehen… oder halt sowas wie „Dinosaurier“. Der Streifen hat eine gute Szene (den Quasi-Untergang der Dinosaurier), der Rest sieht aus wie ein kostenloses Spiel aus der ComputerBild von 2002 und zieht sich wie Kaugummi in den gesamten 82 Minuten.

  • Platz 57: Musik, Tanz und Rhythmus (1948)

Wie schon bei Platz 60 erwähnt: In den 40ern hatte Disney keine Lust (und weniger Geld) auf richtige Filme und lies einzelne Episoden auf das Kinopublikum los. In „Melody Time“ erzählt eine Gruppe von Cowboys den Kindern verschiedene, eher belanglose Geschichten über eine Romanze im Schnee, einem kleinen Schiffchen, einem Pionier und dem wilden Westen.

  • Platz 56: Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937)

Der erste abendfüllende Kinofilm von Disney ist natürlich ein Meilenstein der Geschichte, aber das Alter merkt man dem Film schon sehr an. Tempo ist quasi nicht vorhanden und auch sonstige Annehmlichkeiten der modernen Filmwelt sind eher Mangelware. Da die Firma mit den nächsten Werken schon viel Besseres abgeliefert hat, bleibt ein eher enttäuschender Rang für das Märchen.

  • Platz 55: Drei Caballeros (1944)

Wieder ein Episodenfilm, dieses Mal mit Donald Duck, der in ein paar Kurzgeschichten durch Latein-Amerika reist. Die kleinen Storys tun keinem weh, sind aber auch nicht wahnsinnig interessant oder fantastisch gezeichnet. Eigentlich nette Unterhaltung für zwischendurch, aber die Endsequenz, wenn Realbilder noch dazu kommen, ist viel zu lang gestreckt.

  • Platz 54: Atlantis (2001)

Bestimmt hattet ihr als Kinder auch eure Disney-Favoriten, wenn sie denn mal im Fernsehen liefen. „Atlantis“ fand ich zum Release im Alter von 6 Jahren schon mies und daran hat sich wenig geändert. Natürlich ist das Setting mit der „verlorenen Stadt“ ganz cool und auch die Sidekicks sind ganz witzig, aber der Stil und die langweilige Hauptfigur führten dazu, dass ich nie ganz warm damit wurde.

  • Platz 53: Taran und der Zauberkessel (1985)

Wie war das noch mit Filmen aus dem Fernsehprogramm der Kindheit, mit denen man nichts anfangen konnte? Genauso einen Fall haben wir auch hier. Eigentlich müsste ein düsteres Fantasy-Setting genau das richtige für mich sein, aber das Ganze wirkt hier einfach wie Wannabe-Tolkien in ganz, ganz simpel. Außerdem gibt´s mit „Gurgi“ einen unfassbar nervenden Sidekick.

  • Platz 52: Dornröschen (1959)

Ehrlich gesagt, hatte ich kaum Erinnerungen an den Film. Die Feen und Maleficent sind ganz OK und für den Spruch „Du lebst in der Vergangenheit, wir haben das 14. Jahrhundert!“ gibt´s Bonus Punkte. Aber ein Film, wo die eigentliche Story nach 2/3 der Laufzeit erst beginnt (ja, erst dann sticht sich die Prinzessin endlich mal an der Spindel), kann nicht so wahnsinnig gut sein.

  • Platz 51: Bolt – Ein Hund für alle Fälle (2008)

Kurz das Setting: Bolt ist ein Hollywood-Hund, der nicht weiß, dass er nur in Filmen mitspielt. Diese Grundprämisse reicht für ein paar gute Gags (z.B. die Tauben) und das wars eigentlich auch schon. Der Rest ist ein Roadtrip nach 08/15 Schema im seelenlosen CGI-Look der 00er Jahre. Wer hier keine nostalgischen Gefühle hat, sollte sich eher andere Disney-Hunde anschauen.

  • Platz 50: Die Eiskönigin 2 / Frozen 2 (2019)

Wie sehr kann man eine Fortsetzung auf „Nummer Sicher“ produzieren? „Frozen 2“ gibt uns die Antwort. Die Story, die Charakterweiterentwicklung, die Gags und die Songs… alles nicht mehr als OK. Mein größter Kritikpunkt: Die extrem realistischen Hintergründe sind zwar beeindruckend, beißen sich aber mit dem Animations-Stil der Charaktere.

  • Platz 49: Küss den Frosch (2009)

Eigentlich hat der Film alles, was man von einem guten Disney-Film erwartet: Neu-Interpretation eines bekannten Märchens mit guter Musik und schrulligen Charakteren. Der Funke sprang aber bei mir zu keiner Sekunde wirklich über. Immerhin gibt es ein ganz klares Highlight: Marianne Rosenberg als alte Hexe aus dem Moor mit einer Menge Swing!

  • Platz 48: Baymax (2014)

Selten lagen „Hit & Miss“ so nah beieinander. Das riesige „Robowabohu“ hat eine extrem vorhersehbare Story und die wird nicht besser, wenn sich das Drama zu einem Superheldenfilm entwickelt. Die unendliche Knuffigkeit vom Original „Big Hero 6“ rettet so einiges, aber spätestens beim verkorksten Ende wird klar, dass hier deutlich mehr drin gewesen wäre.

  • Platz 47: Pocahontas (1995)

Sind wir doch mal ehrlich: Außer den guten Ansätzen im ersten Drittel und dem genialen Song „Colors of the Wind“, bietet der Film eher wenig Originelles. Irgendwie hat man schon alles einmal besser gesehen, auch wenn die Geschichte an sich natürlich Potenzial bietet. Fazit: Soundtrack anhörbar, Schauwerte gegeben, Rest eher zum Vergessen.

  • Platz 46: Encanto (2021)

Kommen wir zum aktuellsten Disney-Film, zumindest nach jetzigem Stand. Von vielen gelobt, fiel der Film bei meiner Erwartungshaltung unten durch. Klassischer könnte ein Streifen der Firma kaum aufgebaut sein, mit seinen netten Liedern, den fantasievollen Bildern und der „wichtigen“ Message am Ende. Selbst im selben Jahr gibt es noch Disney-Filme, die ich mehr empfehlen würde.

  • Platz 45: Aristocats (1970)

Hier sehen wir eine Mischung aus meinen zwei beliebten Themen: „Filme, die ich als Kind schon nicht mochte“ und „aber die Musik ist geil“. Gut, in einem Film wo es viel um die Musik geht, müssen die Songs auch ordentlich performen. Jedoch darf sich der Rest nicht einfach nach einem Stichwortgeber anfühlen, damit bei den Katzen mal der Punk bzw. Jazz abgeht.

  • Platz 44: Fröhlich, Frei, Spaß dabei (1943)

Der dümmste Disney-Titel aller Zeiten? Im Original wird es mit „Fun and Fancy Free“ nicht besser, aber inhaltlich werden zwei ganz nette Kurzgeschichten erzählt: Die Abenteuer von „Bongo“ dem Zirkus-Bären und Mickey und der Riese auf der Bohnenranke. Beide Filmchen wurden später noch zweitverwertet, das gilt zum Glück nicht für die creepy Übernachtungsparty mit den Holzpuppen.

  • Platz 43: Cap und Capper (1981)

Hier muss man ganz klar unterscheiden: Die erste Hälfte mit der Freundschaft zwischen Hund und Fuchs, ist durchaus ansehbar und endet emotional. Die zweite Hälfte kann da absolut nicht mithalten und versucht quasi die Elemente aus den ersten Minuten zu wiederholen und eine Portion Action draufzusetzen. Alles eher „Disney-Durchschnitt“.

  • Platz 42: Oliver & Co. (1988)

Wieder mal ein Film, wo ich als Kind ganz schnell die Fernbedienung in die Hand nahm. So schlecht ist der Film aber tatsächlich gar nicht… aber von einem „guten“ Disney-Streifen würde ich auch nicht sprechen. Fans der 80er-Kulltur kommen hier ganz auf Ihre Kosten, allen anderen reicht vielleicht schon der großartige Titelsong „Why should I worry“ von Billy Joel.

  • Platz 41: Die Eiskönigin / Frozen (2013)

Ich sag mal so: Erwartet habe ich deutlich schlimmeres. Aber warum gerade der Film so extrem erfolgreich ist, kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Zugegeben, ich gehöre jetzt auch eher weniger zur Zielgruppe, aber Story und Charaktere haben mich kalt gelassen. Noch weniger kann ich die Popularität von „Olaf“ verstehen, auch wenn Hape Kerkeling eigentlich immer geht.

  • Platz 40: Peter Pan (1953)

Habt ihr in Erinnerung, dass „Peter Pan“ eigentlich ein ziemlicher Drecksack ist und es in dem Film nur darum geht, dass alle Mädchen auf ihn fliegen? Nun, mir war der Streifen auch in besserer Erinnerung. Da lobe ich mir die Szenen mit Captain Hook und dem Krokodil. Die haben nicht nur Humor, sondern auch einen fantastischen Soundtrack.

  • Platz 39: Cinderella (1950)

Highlight: Ganz klar die Szene mit der guten Fee und ihrem fetzigen Song. Aber auch die Mäuse-Sidekicks haben ordentlich was drauf und lassen die eigentlich eher öde Handlung vergessen. Trotzdem hätte ich es schon gerne gesehen, wenn eine böse Stiefschwester wie im Original, ihre Ferse zerschneidet. Naja, man kann nicht alles haben.

  • Platz 38: Triff die Robinsons (2007)

Der Disney-CGI-Look der 00er Jahre ist echt nicht mehr schön mit anzusehen. Aber abseits vom Look, ist der Film durchaus ansehbar. Besonders die minutenlange Szene mit der Vorstellung aller Hausbewohner ist wirklich spaßig. Mit „Goob“ gibt es dann noch einen tollen Sidekick und tragische Hintergrund-Geschichte in einem. Da kann man echt nicht viel meckern.

  • Platz 37: Himmel & Huhn (2005)

Als Kind gefeiert, muss ich heute feststellen, dass das Internet „Chicken Little“ als einen der schlechtesten Disney-Filme ansieht! So wirklich verstehen kann ich das nicht, immerhin gibt es eine Menge Popkultur Witze, eingepackt in eine ganz nette Story. Selbst Verona Pooth macht ihre Sache in der Synchro ganz gut. „Geschmackssache“ wäre wohl da das beste Fazit.

  • Platz 36: Die Kühe sind los (2004)

Hella von Sinnen kommt als Show-Kuh in einen alten Bauernhof und muss zusammen mit zwei anderen Kühen einen Gangster einfangen, der die Tiere mit seinem Jodel-Gesang hypnotisiert. Wenig CGI, tolle Musik, super Slapstick-Humor… Was will man eigentlich mehr? OK, ein Muh… äh ein Mü mehr Tiefgang hätte die Story vertragen können. Aber ansonsten, wirklich empfehlenswert.

  • Platz 35: Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei (1977)

Einzig der Albatros (gesprochen von Harald Juhnke) hat mich als Kind überzeugt, den Rest (Liebesgeschichte der zwei Mäuse, Rettung des Waisenkindes) fand ich eher langweilig. Tatsächlich bin ich immer noch der Meinung, dass die Szenen wo es um die Story geht, viel zu wenig Schwung haben. Allerdings kann ich zumindest die Idee um die Mäuse und die Charaktere mehr wertschätzen.

  • Platz 34: Bärenbrüder (2003)

Wieder so ein Film, den ich als Kind geliebt habe und sogar im Kino dafür war. Damals habe ich mich weggeschossen vor Lachen bei den Gags der zwei Elche, heute hat mich der Film eher emotional mitgenommen und ich kann der Geschichte und der Welt dahinter mehr abgewinnen. Der ein oder andere Gag sitzt aber trotzdem und Phil Collins macht mal wieder gute Musik. Sehr schön!

  • Platz 33: Mulan (1998)

Vielleicht liegt es daran, dass ich erst vor kurzer Zeit, das deutlich schlechtere Realfilm-Remake gesehen habe, aber: „Mulan“ hat so ziemlich alles, was ein guter Disney-Film braucht. Fantastische Songs (I’ll Make a Man Out of You), lustige Sidekicks (Otto Walkes als Mushu) und tolle Actionsets (Die Lawine). Leider verliert das Ganze zum Ende hin deutlich an Zugkraft.

  • Platz 32: Drei Caballeros im Sambafieber / Saludos Amigos (1942)

Hier hat Disney ordentlich getrickst: Nicht nur, dass dieses Werk wieder aus einzelnen Episoden besteht (und damit der erste seiner Art war), außerdem hat der Film nur eine Laufzeit von 43 Minuten. Aber er gilt als „abendfüllendes Meisterwerk“, also gibt es einen Platz auf dieser Liste. Inhalt? Achso ja: Nette Kurzgeschichten mit dem Thema „Südamerika“ im wunderschönen Trick-Stil.

  • Platz 31: Winnie Puuh (2011)

Ist es ein Remake? Ist es ein Sequel? Ähh… Keine Ahnung. Ich würde die 2011er Variante mal als „Neuinterpretation“ mit Fortsetzungs-Einflüssen bezeichnen. Die Stärken vom Original (dazu kommen wir noch) sind zwar vorhanden, aber irgendwie wurden mir die Waldbewohner hier alle eine deutliche Stufe zu dumm dargestellt. Nett anzusehen ist der Film natürlich trotzdem.

  • Platz 30: Fantasia 2000 (1999)

Kurz vor der Jahrtausendwende dachte sich Disney, sie könnten mal wieder einen Konzertfilm herstellen. Wie schon im Original fast 60 Jahre vorher, hören wir hier nur einzelne Musikstücke und kleine Zeichentrick-Episoden die darauf passen sollen. OK, das Finale ist nur ein Remake und vieles ist eher lahm, aber die „Rhapsody in Blue“ und der „Karneval der Tiere“ sind Unterhaltung pur!

  • Platz 29: Die Schöne und das Biest (1991)

Wenig überraschend, dass ich als Junge den Film als Kind nie so richtig mochte. Es war in meinem Kopf einfach die schmalzigste Liebesgeschichte, die man sich nur irgendwie vorstellen kann. Ja, tatsächlich spart der Film nicht mit Schmalz, aber auch nicht mit guten Gags, mehreren fantastischen Songs und toller Optik. Ein bisschen Kitsch muss man dann aber doch abkönnen.

  • Platz 28: Bernard und Bianca im Känguruland (1990)

Für mich eine absolute Überraschung, diesen Film hier im Mittelfeld zu sehen. Ich dachte noch nicht einmal dran, dass diese Fortsetzung überhaupt zur „Meisterwerke“-Reihe gehört. Nach der Sichtung war ich aber schlauer, ist das Werk von 1990 doch ein sehr gelungenes Sequel, mit herausragenden Schauwerten und einer guten, aber nicht übernervenden, Portion Humor.

  • Platz 27: Ralph reichts (2012)

Ich bin großer Videospiel-Fan und war deshalb auch sehr skeptisch. Sehen wir eine 08/15-Disney Geschichte, wo einfach nur alte Games-Figuren als Sidekicks eingebaut werden? Genauso war das hier auch, aber dann doch unterhaltsamer als erwartet. Aus dem Setting in der Arcade-Halle wird wirklich alles rausgeholt. Nur die eigentliche Geschichte war dann doch etwas zu durchschnittlich.

  • Platz 26: Ralph reichts 2: Chaos im Netz (2018)

Es ist kein Zufall, dass die beiden „Wreck-it Ralph“-Teile direkt nebeneinanderliegen, immerhin könnte ich hier genau dasselbe schreiben wie bei Teil 1, nur halt mit „Internet“ statt „Arcade“. Allerdings sah ich dieses Werk fast zum Schluss in meinem Disney-Marathon und die Szene mit den Prinzessinnen war somit nochmal ein schneller Trip durch alle Filme die ich hier gesehen habe.

  • Platz 25: Zoomania (2016)

Eigentlich müsste dieses Werk viel weiter oben stehen, so unfassbar schön ist die Welt animiert, so gut funktionieren die Charaktere und so treffsicher sind viele Gags (ich sag nur: Faultiere). Leider widerspricht sich der Film am Ende selbst und seine eigentlich sehr gute Botschaft verpufft. Trotzdem außerordentlich empfehlenswert.

  • Platz 24: Rapunzel –  Neu verföhnt (2010)

Schon vor ein paar Jahren, habe ich diese Neuinterpretation gesehen und auch schon da dachte ich mir: „Hey, das ist ja gar nicht mal so schlecht“. Die Macher haben wirklich alles versucht, um zwar die Originalgeschichte halbwegs beizubehalten, aber Rapunzel aus dem „Jungfrau in Nöten“ Image rauszuholen. So kämpft sie mit Bratpfannen, singenden Gangstern und einem übermotivierten Pferd.

  • Platz 23: Der Glöckner von Notre Dame (1996)

Mit dem Zeichentrick-/Animationsstil konnte ich als Kind nichts anfangen und kann es bis heute nicht. Der Film an sich ist aber deutlich besser als in meiner Erinnerung. Neben der Musik und der klassischen Leidensgeschichte von Victor Hugo, ist vor allem die Performance von Claude Frollo zu nennen, der damit klar zu den besten Disney-Bösewichten aller Zeiten zählt.

  • Platz 22: Susi und Strolch (1955)

Auch bei Zeichentrick gilt: Manchen Filmen merkt man ihr Alter einfach an und manchen eben nicht. Zu letzterem gehört auf jeden Fall diese Hunde-Liebes-Geschichten. In fluffigen 75 Minuten gibt es alles was den Disney-Fan glücklich macht: Gute Charaktere, lustige Sidekicks und am Ende wird es sogar mal kurz ganz emotional!

  • Platz 21: Arielle, die Meerjungfrau (1989)

Auch wenn mich die Grundgeschichte beim wiederholten schauen, immer noch nicht überzeugen konnte, ist alles andere an diesem Werk fantastisch. Angefangen bei den catchy Songs, weiter geht’s bei der wunderschön gezeichneten Unterwasserwelt und last but not least: Ursula! Eine schön-schaurige Antagonistin, die den Film sehr gut abrundet.

  • Platz 20: Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh (1977)

Ich habe selbst keine Kinder und ich habe auch keine Ahnung von der Erziehung selbiger, aber gäbe es einen Film, den ich als perfekten „ersten“ Film bestimmen müsste, es wäre das Langfilmdebut von „Winnie Puuh“. Der Streifen besteht aus einzelnen Episoden, die so unschuldig, fluffig und entspannt erzählt werden, wie ich es selten gesehen habe. Und für Erwachsene gibt es Buch-Meta-Gags!

  • Platz 19: Die Abenteuer von Ichabod und Taddäus Kröte (1949)

Wie hat es denn ein Episodenfilm aus den 40ern in meine Top 20 geschafft? Ganz einfach, die zwei Storys sind großartig und abseits dieses Films, sind sie auch in Deutschland durch Specials im Kinderprogramm bekannt. „Taddäus Kröte“ ist eine fantasievolle und witzige Fabel, während „Ichabod“ eigentlich „Sleepy Hollow“ ist und ein Kindheitstrauma von mir darstellt. Fantastisch!

  • Platz 18: Dumbo (1941)

Frage Nr. 1: Ist die Darstellung der Krähen rassistisch? Ja! Frage Nr. 2: Ist „Dumbo“ ein toller Film mit viel Emotionen, großartigen Songs und fantastischen Bildern? Ja! Auch wenn einiges 80 Jahre (!) nach Erscheinung nicht mehr zeitgemäß ist, kann man „Dumbo“ seine Qualitäten nicht abstreiten. Mit etwas mehr als einer Stunde Laufzeit, ist der Film einfach wunderbare, kurzweilige Unterhaltung.

  • Platz 17: Tarzan (1999)

Ich war sehr gespannt wie „Tarzan“ gealtert ist, denn das letzte Mal habe ich den Film als Kind gesehen. OK, die Animationen sind nicht mehr ganz so perfekt wie in meine Erinnerung, aber immer noch beeindruckend. Ebenso wie die emotionale Geschichte, die lustigen Sidekicks („Ist das Wasser auch wirklich keimfrei?“) und natürlich der geniale Soundtrack von Phil Collins.

  • Platz 16: Der Schatzplanet (2002)

Was habe ich als Kind den Kinofilm (und das Merchandise) geliebt! Leider habe ich das Werk ewig nicht mehr gesehen und war auf schlimmstes CGI der 00er Jahre eingestellt. Stellt sich heraus: Hier ist immer noch alles wunderbar anschaubar und die klassische „Piratengeschichte in Space“ unterhält mich auch 20 Jahre nach Release noch. Außerdem ist „Morph“ einer der besten Sidekicks ever!

  • Platz 15: Aladdin (1992)

90% der „Toller Film“-Credits gehen an Robin Williams und seiner Performance als Dschinni, die restlichen Prozente teilen die groovy Songs und die Sand-Animationen. Der Rest ist eher „Tausend und eine Nacht“-Durchschnitt, wird aber vom Charme der Charaktere deutlich aufgewertet. Als einer der großen Disney-Klassiker, ist „Aladdin“ selbstverständlich mehr als empfehlenswert.

  • Platz 14: Vaiana (2016)

Fun Fact: Dieser und die letzten zwei Plätze, stammten alle von dem gleichen Regie-Duo: John Musker und Ron Clements. Und sie werden auch nicht das Letzte mal hier vorkommen… Aber jetzt ein paar Worte zu Vaiana: Eine klassische Abenteuergeschichte, die ein wenig die Disney-Prinzessinnen aufs Korn nimmt. Dazu die vielleicht schönsten Animationen aller Zeiten!

  • Platz 13: Pinocchio (1940)

Gleich mit dem zweiten Film in ihrer Geschichte, hat Disney bewiesen, dass sie nicht nur malerische Landschaften zeichnen können, sondern auch technisch und erzählerisch so einiges draufhaben. Manche Szenen mögen heute vielleicht eher Traumata hervorrufen, aber spätestens beim Finale mit dem Wal, muss man auch 80 Jahre nach Release beeindruckt die Augenbrauen hochziehen.

  • Platz 12: 101 Dalmatiner (1961)

Als eher mittelmäßigen Vertreter hatte ich diesen Eintrag der Disney-Geschichte im Kopf. Vollkommen zu Unrecht wie sich herausstellt, denn „101 Dalmatiner“ ist humorvoll, wunderschön gezeichnet, hat sogar emotionale Stellen und mit Cruella de Vil einen der besten Bösewichte der Zeichentrick-Historie. Es gilt natürlich wie immer: Hunde > Katzen.

  • Platz 11: Raya und der letzte Drache (2021)

Nach jetzigem Stand ist „Raya“ der vorletzte Eintrag in der Reihe und schon vollkommen unterschätzt. Im Gegensatz zu der Mitsing-Sause „Encanto“ aus dem gleichen Jahr, haben wir hier eine coole Protagonistin, eine interessante Welt und einen Roadtrip mit vielen witzigen Szenen und berührenden Momenten. Animationslevel ist selbstverständlich 1A mit Sternchen.

  • Platz 10: Robin Hood (1973)

Ein Favorit aus Kindertagen entpuppt sich beim wiederholten Male… als genauso gut wie in meiner Erinnerung! Die Fabel-Version der klassischen Geschichte ist vielleicht technisch weniger beeindruckend und auch bei der Story darf man keine Höchstleistungen erwarten, aber dafür überzeugt der Film mit vielen charmanten Charakteren und witzigen Momenten.

Platz 9: Basil, der große Mäusedetektiv (1986)

Die 80er Jahre waren wirklich nicht das beste Jahrzehnt in der Disney-Geschichte und auch „Basil“ kommt den meisten nicht in den Sinn, wenn es um die 10 besten Filme der Firmengeschichte geht. Aber die Maus-Variante von „Sherlock Holmes“ ist grandios, witzig und zum Ende hin sogar spektakulär. Hier wurde der Grundstein gelegt für viele erfolgreiche Jahre in den 90ern.

  • Platz 8: Fantasia (1940)

Während die Neuauflage ein paar Highlights zu bieten hat, kann ich das Original von vorne bis hinten empfehlen. Beeindruckende Zeichentrick-Kunst trifft auf grandiose klassische Musik. Das Zusammenspiel sollte man auf jeden Fall mal gesehen haben! Spätestens bei „Mickeys Zauberlehrling“ gibt es Applaus für die Leistung der Musiker und Künstler.

  • Platz 7: Lilo & Stitch (2002)

Als Kind im Kino geliebt, aber kann die Geschichte rund um das chaotisch-liebenswerte Alien auf Hawaii auch 20 Jahre später überzeugen? OK, Schluss mit dem pseudo-Spannungsaufbau: „Lilo & Stitch“ ist die perfekte Mischung aus lustigen Szenen, actiongeladenen Sequenzen und emotionalen Momenten, die direkt ins Herz gehen. Dazu gibt es noch Elvis-Musik, was will man mehr!?

  • Platz 6: Ein Königreich für ein Lama (2000)

Ja, natürlich bekommt der erste Film den ich jemals in einem Kino gesehen habe, sehr viele Nostalgie-Extrapunkte. „The Emperor’s New Groove“ hat aber nicht nur, wie der Original-Titel vermuten lässt, verdammt viel „Groove“, sondern ist vollgepackt mit klassischem Slapstick-Humor. Dazu ein unverbrauchtes Setting und ein gutes Bösewicht-Duo und fertig ist ein grandioses Werk.

  • Platz 5: Alice im Wunderland (1951)

Bekannt und berüchtigt ist „Alice“ als der Drogentrip unter den Disney-Filmen und das vollkommen zu Recht! So eine Ansammlung an Kuriositäten ist aber vor allem eins: Extrem unterhaltsam! Vom feiern des „Nicht-Geburtstags“ über die verrückte Grinsekatze bis zur hysterischen Herzkönigin – Alice Roadtrip durch das Wunderland ist etwas, was man heute nur noch sehr selten sieht.

  • Platz 4: Hercules (1997)

Man nehme eine romantische Version der griechischen Mythologie, mixt einen fetzigen Soul-Soundtrack drunter und paart das Ganze mit einer Menge moderner Popkultur-Verweise. Fertig ist eine wenig akkurate, aber unfassbar spaßige Variante der „Hercules“-Saga. Garniert wird das Ganze mit Hades als Bösewicht und klassischem Cartoon-Humor an allen Ecken und Enden.

  • Platz 3: Die Hexe und der Zauberer (1963)

Schon als Kind hat mich dieser Film fasziniert, einfach, weil er so ganz anders war. Wir sehen eigentlich nur in drei Episoden die ersten Versuche von Magier Merlin seinen Schützling Arthur auszubilden, dann folgt ein riesiger Kampf zwischen besagtem Zauberer und der Hexe Mim. In den letzten Minuten gibt´s noch schnell die Anfänge der Arthus-Saga. Dazwischen: Humor und schöne Animationen. Fertig ist ein Meisterwerk!

  • Platz 2: Das Dschungelbuch (1967)

Hey Disney (und andere Studios), es wir mal wieder Zeit, dass ihr öfter eure Klassiker anschaut. Nehmt z.B. dieses Meisterwerk: In 75 Minuten beschreibt ihr eine komplette Welt, erzählt eine fantastische Roadtrip-Geschichte, haut einen Top-Song nach dem nächsten raus, benutzt einen wunderschönen Zeichenstil und auf Witz und Charme muss auch keiner verzichten. Warum müssen heutige Filme mindestens 2 Stunden lang sein und nur die Hälfte davon gut machen?

  • Platz 1: Der König der Löwen (1994)

Eines der prägendsten Werke der Disney-Geschichte ist wahrscheinlich bei vielen Leuten auf Platz 1, aber am Platz der Sonne steht er auch einfach Zurecht. Egal was man dem Film vorwirft (Rassismus, Shakespeare-Kopie), dagegen kann man immer noch die wunderschöne Welt, die fesselnden Animationen, den mehr als genialen Soundtrack und den tollen Humor aufzählen. Das Alles macht der Film in Perfektion, aber nur Mufasa und Simba schaffen es jedes Mal, mich auch emotional voll mitzunehmen…

Das war mein großes Disney-Ranking und gerne könnt ihr eure Meinung und euren Favoriten in die Kommentare schreiben! Die Liste wird übrigens mit jedem Disney-Film fortgesetzt auf meinem Letterboxd-Account.

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5 Comments

  1. Mit „Der König der Löwen“ auf Platz 1 bin ich absolut einverstanden. Doch ein Film fehlt mir generell im Ranking: „Coco“. Falls du ihn noch nicht gesehen hast, unbedingt nachholen; es lohnt sich. Eine tolle Geschichte, die viele ernste Themen aufgreift, und in einer wahnsinnig gut animierten, mexikanischen Welt spielt. Dabei bleiben nicht nur die Songs im Gedächtnis, sondern auch die wunderschöne Aussage des Films sowie so einige Dialoge. Zudem treten enorm viele spannende und vielseitige Charaktere auf. Ich könnte Ewigkeiten von diesem Film schwärmen.

    Gefällt 1 Person

    1. Hi, „Coco“ ist nicht dabei weil es ein Pixar Film ist. Für die Filme dieser Firma (auch wenn sie mittlerweile zusammen gehöhren) hab ich ein eigenes Ranking gemacht 😁

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