Das große „Pixar“ Ranking!

Herzlich Willkommen zum „Mein Movie Monat“-Ersatzprogramm. Für die Statistik werden die Filme aus dem Mai zwar gesammelt, aber ich habe den kompletten Monat eigentlich nur mit Pixar-Filme verbracht. Daher präsentiere ich hier das große Ranking aller Filme bis 2019 und als kleiner Bonus noch eine Liste für die Kurzfilme auf Letterboxd.

  • Platz 21: Cars 2 (2011)

Das Ranking wird eröffnet durch die Fortsetzung von dem vielleicht rentabelsten Franchise der Firma. Die Mischung aus Renn- und Agentenfilm funktioniert aber nur an sehr wenigen Stellen und Hook als Hauptcharakter nervt schon ziemlich schnell. Dazu kommen eine vorhersehbare Story und ziemlich viele langweilige Dialoge. Es ist der einzige Pixar-Film, den ich überhaupt nicht empfehlen kann.

  • Platz 20: Cars (2006)

Da haben wir auch schon das Original! Auch wenn die beiden Teile nur ein Platz trennt, fangen hier schon die Filme an, die ich als „OK“ bezeichnen würde. Damals war „Cars“ für 10 Jahre der letzte Pixar Film, den ich im Kino gesehen habe und mit 11 Jahren hat der mir auch deutlich mehr Spaß gemacht. Die Story von Lightning McQueen ist aber trotzdem nett erzählt und toll animiert.

  • Platz 19: Die Monster Uni (2013)

War Pixar früher noch dafür berühmt kaum Fortsetzungen zu drehen, hat sich das in den letzten Jahren stark geändert. Hätte es diese Vorgeschichte zu den Helden der AG wirklich gebraucht? Nein. Aber durch das Uni-Setting und die netten Gags, kann man sich den Film auf jeden Fall ansehen. Die Erwartungen an die Uni sollten aber deutlich zurückgesteckt werden.

  • Platz 18: Arlo und Spot (2015)

Es gibt Jahre, wo uns Pixar gleich mit zwei Filmen beglückt. Meistens fällt einer davon ziemlich zurück und dieses Schicksal hat auch „The Good Dinosaur“ getroffen. Bei der Konkurrenz ist das zwar kein Wunder, aber die Prämisse „Todbringender Komet fliegt an Erde vorbei“ hatte Potenzial. Am Ende wurde daraus ein ziemlich generischer Kinderfilm, der nur von einzelnen Momenten getragen wird.

  • Platz 17: Toy Story 4 (2019)

Der vierte Spielzeug-Teil macht erstmal vieles richtig (außer den deutschen Titel „Alles hört auf Kein Kommando“): Gute Antagonistin, wunderbare Sidekicks und spaßige Momente. Leider tröpfelt die Geschichte nur so vor sich hin und man wird das Gefühlt nicht los, dass man hier nur einen langen Epilog zum guten Finale von Teil 3 sieht. Außerdem hat mir das Ende mal so gar nicht gefallen.

  • Platz 16: Findet Dori (2016)

Ein weiterer Eintrag in der Kategorie „Muss das sein?“. Auch hier gibt es wieder gute Nebencharaktere, herzzerreißende Momente und Dori ist natürlich immer für einen Gag zu haben. Die einzelnen Elemente funktionieren zwar, aber irgendwie hat man (gerade von Pixar) auch schon alles besser gesehen. Unterhaltsamer Film, aber nicht weiter der Rede wert.

  • Platz 15: Die Unglaublichen 2 (2018)

Ihr merkt schon, ich bin kein großer Fan von späten Fortsetzungen. Pixar liefert hier einen netten Superhelden Film ab, wobei mir die Nebengeschichte des überforderten „Mr. Incredible“ deutlich besser gefallen hat. Gute Unterhaltung mit spaßigen Ideen bekommt man hier im Sequel zwar geboten, aber halt eben auch nicht mehr.

  • Platz 14: Toy Story 1 (1995)

Die Geschichte um Woody und Buzz ist auch nach einem Vierteljahrhundert immer noch gut anschaubar, wobei die Technik aus heutiger Sicht an vielen Stellen etwas hölzern wirkt. „Toy Story“ ist auf so vielen Ebenen die Blaupause für alle Werke von Pixar. Der Feinschliff fehlt vielleicht, aber dafür bekommt man tolle Unterhaltung, geniale Musik und gut geschriebene Charaktere.

  • Platz 13: Die Unglaublichen 1 (2004)

Ich war nie ein großer Fan der Pixar-Superhelden. Zu meiner Überraschung finde ich den Film heute besser als in jungen Jahren im Kino. Besonders die erste Hälfte um das Familienleben mit Superkräften hat lustige und gut geschriebene Momente. Ab dem Familientreffen auf der Insel geht es für mich dann eher bergab. Außerdem gibt es Edna. Darling, bitte!

  • Platz 12: Cars 3 (2017)

Huch, wie kommt denn der dritte Teil der Reihe fast in die Top 10, wenn die Vorgänger auf den letzten Plätzen versauern? Eigentlich ist es ganz einfach: In „Cars 3“ liegt der Fokus auf die Rennen. Verrückt! Dazu kommt eine tolle Grundprämisse mit dem alternden McQueen im Kampf gegen die junge Technik-Konkurrenz und fantastisch inszenierte Autowettkämpfe.

  • Platz 11: Toy Story 3 (2010)

Der Abschluss der „Toy Story“-Reihe… Ach ne, da kam ja dann doch noch ein Teil. Schade, denn das Ende empfand ich als sehr gelungen. Der Rest ist für alle Fans von Woody, Buzz und Co. ein großes Fest. Ich selbst mag zwar die Spielzeuge der Reihe, aber über das gute Mittelmaß schaffen es die Figuren nur selten. In diese Kategorie fällt auch Teil 3, trotz großem Kuschelfaktor.

  • Platz 10: Merida (2012)

Willkommen in den Top 10! Das schottischste Abenteuer der Firmengeschichte hat sich eher langsam in mein Herz gespielt. Die Hauptfigur ist sympathisch, die Gags der Sidekicks zünden öfters, alles ist super animiert und die Geschichte hält einem bei der Stange, auch wenn sie keinen Innovationspreis gewinnen wird. Einzig über die Szene des „schleichenden“ Bären im Saal, rege ich mich bis heute auf.

  • Platz 9: Toy Story 2 (1999)

Überraschung? Fragt mich mal! Lange war der zweite Teil in meinem internen Ranking eher weiter hinten. Bei jeder Sichtung wächst aber meine Zuneigung für Woodys großes Abenteuer. Das Thema der Spielzeuge als Sammelobjekte ist gut gelungen, technisch ist ein großer Fortschritt zum Vorgänger zu erkenn und die Gags sind teilweise legendär. „Ich will nicht meinen Kopf benutzen!“

  • Platz 8: Oben (2009)

Ja, ja, ja – Der Anfang bzw. die Montage nach den ersten Minuten, gehört zu den besten was Pixar jemals auf die Leinwand gezaubert hat. Alles was danach kommt ist jetzt nicht schlecht, sonst wäre der Film nicht so weit oben gelandet, aber auch nicht der heilige Gral der Animation. Außer die nervigen, sprechenden Hunde, gibt es aber auch keine No-Go´s, die den Film sehr nach unten ziehen.

  • Platz 7: Coco (2017)

Der einzige Film aus der Liste, zu dem es schon eine Kritik auf meinem Blog gibt. Die Worte aus dem Beitrag stimmen eigentlich auch noch heute: Eigentlich ist „Coco“ nur ein mittelmäßiger Pixar-Film. Nette Sidekicks, einfache Story, wunderschöne Optik – Man kennt das. Das Ende hat mich dann aber komplett kalt erwischt und außerdem ist der Hund einer meiner liebsten Pixar-Charaktere.

  • Platz 6: Ratatouille (2007)

Auch zu diesem Film gibt es schon ein paar Worte von mir, allerdings auf Letterboxd. Lange habe ich mir das Abenteuer von Ratte Remi aufgehoben und bei der ersten Sichtung vor ein paar Wochen, war ich auch direkt hin und weg. Naja, ein bisschen hat es dann schon gedauert, immerhin ist nicht die Story der große Star. Dafür sprüht dieser Film voller Witz, Charme und Details.

  • Platz 5: Die Monster AG (2001)

Alles an diesem Film war innovativ: Sei es das kreative Setting, die technischen Leistungen oder die groovige Musik. Dazu kommen mit Mike und Sully sympathische Charaktere, zwei unterschiedliche Bösewichte und eine große Bandbreite an anderen Monstern. Das alles endet in einem fantastischen Finale und damit meine ich nicht die Aufführung von „Leg das Ding sofort zurück, sonst kracht es!“

  • Platz 4: Findet Nemo (2003)

Sind diese Animationen wirklich 17 Jahre alt? Die Reise von Marlin und Dori macht einfach auch beim hundertsten Mal noch Spaß. Neben Technik, Charaktere und Synchro fasziniert mich aber bis heute die geniale Situationskomik, welche einfach Sätze für die Ewigkeit geprägt haben: „Fische sind Freunde, kein Futter“, „Mein kleiner Schwibbel Schwabbel“ oder der Klassiker „Meins?!“.

  • Platz 3: Das große Krabbeln (1998)

So weit oben wird der Film bestimmt von den wenigsten bewertet, aber hier stimmt für mich einfach alles. Der fantastische Soundtrack, die (kleine) epische Geschichte, die vielen unterschiedlichen Charaktere und ganz besonders der Witz. Von „Das ist ein Stein“ über den „wunderschönen Schmetterling“ bis hin zu den „Outtakes“. Das ist vielleicht einfach, aber auch einfach perfekt.

  • Platz 2: Wall-E (2008)

Das „Full Metal Jacket“ der Animationsfilme: Wenn eine erste Halbzeit ein komplettes Feuerwerk abfackelt und einfach ein geniales Meisterwerk darstellt, dann haben es die restlichen Minuten natürlich umso schwerer. Für mich ist es alles ab dem Weltraum „nur“ noch sehr gute Unterhaltung, die alleine irgendwo in die Top 10 gekommen wäre. Die erste Hälfte ist genial, kreativ… ohne Worte.

  • Platz 1: Alles steht Kopf (2015)

Man nehme eine kreative Idee wie bei „Monster AG“, eine Reise wie bei „Findet Nemo“, eine lustige Truppe wie der Zirkus aus „Das große Krabbeln“ und die Emotionalität aus „Wall-E“. Das Ganze kommt jetzt zusammen in einen menschlichen Kopf und fertig ist ein Meisterwerk voller Spaß für Groß und Klein, aber eben auch mit Szenen die tiefer gehen. Es geht um das Vergessen, den Abschied der Kindheit, Erinnerungen die schön und traurig zu gleich sein können und den großen Wert von Trauer im Leben. Zumindest bei mir ging das Konzept voll und ganz auf. Selten muss ich in einem Film laut lachen und ein paar Minuten später mir eine Träne zurückhalten.

 

Jetzt seid ihr dran! Was sind eure Lieblinge aus dem Pixar Universum und welche Filme könnt ihr so gar nicht leiden?

3 Comments

  1. Meine Liste wird etwas anders aussehen, mir fehlen noch Findet Dorie, Arlo & Spot, Toy Story 4 und Onward. An deiner Nummer Eins rüttel ich aber sicher nicht. Ich glaub den guck ich mir auch nochmal an😉
    Vollste Zuaatimmung bei Cars 2 & 3

    Liken

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