Media Monday #66

So eine Woche wie die Letzte, hat wohl keiner in seinem Leben bisher erlebt. Die gefühlte halbe Welt hockt zu Hause und beschäftigt sich irgendwie. Immerhin: Jetzt machen sich meine jahrelangen Investitionen in Entertainment-Produkte bezahlt! Noch mehr Unterhaltung bietet eigentlich nur der Media Monday

1. Einer meiner All-Time-Favourite-Actionfilme ist selbstverständlich „The Raid“! Wer ein bisschen mehr Geballer und Story haben will, schaut einfach die Fortsetzung „The Raid 2“. Wer übrigens noch mehr Tipps rund um Action braucht, sollte mal beim Klappe-Magazin vorbeischauen, denn da sind „Kampffilme“ das Thema des Monats.

2. Was ich in punkto Action allerdings überhaupt nicht mehr sehen kann sind diese ständigen Schnittgewitter. Da denk ich mir immer: „Umso mehr Schnitte, umso mehr haben es die Hauptdarsteller nicht drauf. Sonst bräuchte man ja nicht so viele Schnitte!“

3. Das Prinzip von „damsel in distress“ (= „Jungfrau in Nöten“) ist auch so ein Klischee, das in beinahe jedem (Action-)Film bemüht wird, wobei auch das gut umgesetzt werden kann. Immer wieder schön, wenn Filme mit dem Klischee spielen, wie z.B. „Mad Max: Fury Road“.

4. Ein gutes Beispiel, wo nicht nur mitreißende Inszenierung, sondern auch gelungene Geschichte Hand in Hand gehen wäre Denis Villeneuves „Sicario“. Der Film hat zwar auch ein paar Schwächen, aber in Sachen Inszenierung ist der schon großartig und die Story ist auch auf gutem Niveau.

5. Ansonsten lässt sich Action ja auch wunderbar mit anderen Genres kombinieren und spontan fällt mir da sofort „Kill Bill“ ein, schließlich werden dort alle Genres zusammen gemischt: Anime, Western, Martial Arts usw.

6. Hingegen von der „Expendables“-Reihe hätte ich mir doch deutlich mehr erwartet beziehungsweise ich verstehe nicht, wieso der ansonsten so gefeiert wird, denn immerhin treffen sich hier die größten Action-Stars und es gibt eigentlich nur ein paar nette Sprüche, Szenen und viel CGI-Explosionen.

7. Zuletzt habe ich mit dem lieben Christian von Audio/Visuell eine neue Folge vom Podcast-Spin-Off „SpezialBlogCast“ veröffentlicht und das war ein großer Spaß, weil das Thema „Anime Serien“ zu viel Nostalgie geführt hat, aber wir bieten auch aktuelle Tipps an. Alleine das Podcast-Intro wird bei dem ein oder anderen wohl Ohrwürmer auslösen…

12 Comments

  1. Vollste Zustimmung für The Raid und gegen das Schnittgewitter. Da lernt man Perlen noch mehr zu schätzen, bei all der Grütze. The Expendables war mir egal. Das ist einfach strunz. Sicario ist mir etwas überschätzt, in der Filmographie des Herrn sicher einer der schwächeren Streifen, aber immer noch besser als der beste Guy Ritchie 😉
    Das Intro ist super, ich glaub auf Animefans hat ein solcher Song auf der Tanzfläche eine ähnliche Wirkung wie Wolle Petry um halb zwölf aufm Schützenfest.

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    1. Hast du die anderen nachgeholt? Ich finde nur „Death Proof“ etwas schwierig, alle anderen Tarantino Filme sind mindestens „gut“, oder genial im Fall vn „Django“, „Pulp Fiction“ oder „Hateful Eight“ 🙂

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  2. Zu 2. Oder die Schauspieler/Stuntleute hatten keine Zeit zum Trainieren, weil der Film möglichst schnell abgedreht werden muss, siehe das ein oder andere Uwe-Boll-Machwerk.

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    1. Das ist auch möglich 😀 Habe letzten nochmal „Pompeji“ von 2014 gesehen und in den Credits gibt es eine extrem lange Auflistung der Stuntleute. Im Film wurde aber alles geschnitten, in Slow-Mode gedreht oder sogar angespeedet… Der Vulkanausbruch im Film ist da noch die geringste Katastrophe dagegen 😀

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