Media Monday #45

Vor lauter Urlaubsgefühlen hätte ich doch fast den Media Monday vergessen! Grade noch rechtzeitig gibt es aber auch diese Woche meine Antworten auf die Lückentexte. Außerdem kann ich schon verkünden, dass noch im Oktober mein 300. Beitrag geschrieben wird und ich sag mal so: Die Ankündigungen darin als „groß“ zu beschreiben, wäre die Untertreibung des Jahrezehntes.

1. Mediale Themenmonate im Allgemeinen – nicht nur auf den Horrorctober bezogen – mag ich zwar, nehme aber selten teil. Aber beim Horror- oder Schocktober wird es in diesem Jahr auch etwas kleines von mir geben. Fortsetzung folgt…

2. Fernab des Genres „Horror“ gruselt es mich ja jedes Mal, wenn der Zahnarzt-Termin ansteht, wenn ich nachts ins Kellerabtei meiner Wohnung gehen muss, mein Gesicht morgens nach dem Aufstehen im Spiegel… schrecklich!

3. Midsommar kommt in Sachen Story reichlich uninspiriert daher, aber/wobei mich der Anfang und die allgemeine Stimmung schon begeistert haben. Der Rest ist leider Psycho-Horror von der Stange. Nur eben mal mit Sonne und in Schweden. Leider kam ich etwas enttäuscht aus dem Kino und deshalb gibt es auch keine eigene Kritik zum Film. Da fehlte mir irgendwie die Tiefe, um dem Hype ansatzweise gerecht zu werden.

4. Ich hätte ja nie gedacht, mich mal für alte französische Kunstfilme zu begeistern, doch in den letzten Wochen habe ich „Die Verachtung“ und „Masculin Feminin“ von Jean-Luc Godard nachgeholt und beide Filme haben überzeugt.

5. Den neuen „Joker“-Film schon am Premierentag zu sehen würde mich ja schon reizen, allerdings muss ich mich bis Sonntag gedulden.

6. Meiner Meinung nach hätte Game of Thrones auf alle Fälle ein besseres, passenderes, stimmigeres Ende verdient gehabt, schließlich ist es eine der besten Serien der letzten Jahre gewesen. Den Entscheidungen am Ende stehe ich auch eher positiv gegenüber, nur die geringe Folgenanzahl hat zu einigen Missverständnisen und Kürzungen geführt.

7. Zuletzt habe ich „Vice“ gesehen, der immerhin als bester Film bei den Oscars nominiert gewesen ist und das war ein großer Spaß und gleichzeitig ein großer Ärger, weil der Film immer wieder mit kreativen Einfällen punkten kann und die Hauptfigur Dick Cheney unfassbar zum Hassen ist. Allerdings sollte man keine Dokumentation der jüngeren amerikanischen Geschichte erwarten, da hier nur die republikanische Seite zu sehen ist. Die alleine verbreitet jedoch schon so viel Hass, dass Trump danach gar nicht mal mehr so schlimm erscheint. Muss man auch erstmal schaffen.

3 Comments

  1. Keller haben irgendwie eine besondere Anziehung… Da wäre ja der Kartoffelkeller aus meiner Jugend was für dich: Kleiner Raum ohne Fenster, steile Treppe und nur eine kleine Birne oben an der Tür 🙂 🙂

    So sehe ich das auch mit GoT 🙂

    Gefällt 1 Person

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