Top 5: Filme 1986 – 1989

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Neue Jahre, neues Glück. Weiter geht es mit der Filmzeitreise bei den „5 besten am Donnerstag“. Heute entscheidet die Blogger-Community über die besten Filme aus den Jahren 1986 – 1989. Die Auswahl ist wie immer groß, die Liste der Filme auf meinem „Pile of Shame“ in dieser Zeit ist ebenso lang und eine Entscheidung war natürlich auch in dieser Runde nicht einfach. Wie viele gute Filme in vier Jahren so erscheinen können. Verrückt!

  • Platz 5: Spaceballs (1987)

Mel Brooks bester Film? Die beste Weltraum-Komödie? Zwei Fragen – eine Antwort: Nein! Aber „Spaceballs“ hat uns unfassbar witzige Szenen hinterlassen. „Durchkämmt die Wüste!“, „Er ist ein Arschloch, Sir“ oder auch „Das nennen sie einen Radar? – Nein, das ist unser Mr. Coffee“. Diese Szenen sind pures Comedy-Gold, während der Film sich allerdings etwas zieht. Alternativ kann man heute „The last Jedi“ gucken, der hat wahrscheinlich mehr Gags drin. Das ist allerdings in diesem Fall kein Kompliment…

  • Platz 4: Batman (1989)

Achtung! Kontroverse Aussage: „Batman“ von 1989 ist die beste Comicverfilmung des dunklen Rächers. Natürlich hat „The Dark Knight“ mehr Tiefgang und er ist auch bei weitem kein schlechter Film. Beide Batmans sind auf ihre Art und Weise fantastisch. Allerdings gibt es hier den großartigen Charme von Tim Burton, tolle handgemachte Effekte und den besten Schauspieler seiner Generation: Jack Nicholson als Joker.

  • Platz 3: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989)

Selten ist der dritte Teil einer Filmreihe als der Beste anzusehen. Die Story ist nicht atemberaubend, die Effekte schon bei den anderen Teilen fantastisch und über die Musik müssen wir gar nicht erst reden. Eines hat „Der letzte Kreuzzug“ aber den anderen Teilen voraus: Die tolle Chemie zwischen Harrison Ford und Sean Connery oder eben zwischen Junior und Senior. Jedes Mal ist die Vater-Sohn-Beziehung einfach herrlich anzusehen.

  • Platz 2: Akira (1988)

Heute wissen wir alle: Animes sind nicht nur was für Kinder. Teilweise gibt es bei den japanischen Trickfilmen mehr Blut und Gewalt als in einem Rob-Zombie-Film. Jeder der „Berserk“ kennt, weiß hoffentlich was ich damit meine. „Akira“ bringt aber nicht nur unglaubliche Gewalt-Szenen auf den Bildschirm, sondern auch eine intelligente Story. Außerdem ist dieser Look bis heute einfach zeitlos.

Honorable Mention:

  • Aliens (1986)
  • Falsches Spiel mit Roger Rabbit (1988)
  • Ein Fisch namens Wanda (1988)
  • Die letzten Glühwürmchen (1988)
  • Der Rosenkrieg (1989)

 

  • Platz 1: Full Metal Jacket (1987)

Wenn Stanley Kubrick einen Film gemacht hat, wird er auch hier erwähnt. Jetzt könnte man sich drüber streiten, wie gut die zweite Hälfte ist. Diese Diskussion gibt es aber wahrscheinlich schon seit dem Tag der Erscheinung. Für mich ist die erste Hälfte am Rande der Perfektion. Wer da noch Bock auf die Armee hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Die zweite Hälfte kann da nicht mithalten, aber sie ist trotzdem weit weg von einem schlechten Film. Außerdem ist es Kubrick, was soll ich da noch viel erzählen.

17 Comments

  1. Batman Returns ist besser… 😉
    Allerdings ist da kaum Batman drin und Keaton ist hier definitiv der beste Bruce Wayne.

    Den dritten Indy habe ich heute auch wieder vergessen, aber was solls, der Ford redet ja eh schon nicht mehr mit mir.

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  2. Bei Indy vollste Zustimmung. „Full Metal Jacket“ hat auch im zweiten Part so seine Momente. Für mich funktioniert der Film immer noch ziemlich gut und hat auch im gefühlt tausendsten Rewatch keine Abnutzungserscheinungen.

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        1. Das ist auch Rick Moranis, einer meiner liebsten Schauspieler der 80er 🙂
          Es sind wirklich die einzelnen Szenen und die Akteure. Der Film an sich (und das merke ich bei jedem Anschauen) zieht sich wirklich ziemlich lange hin und bei weitem zündet nicht jeder Gag.
          Das ist aber auch Mel Brooks. 3000 Witze in einem Film und man lacht wirklich nur bei ein paar. Die sind dann aber so gut, dass man die Filme dafür liebt 😀

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    1. Blazing Saddles ist mein liebster Brooks. Besonders wegen dem verrückten Ende. Frankenstein Junior hat eine unfassbar witzige erste Hälfte, allerdings flacht er dann komplett ab.
      Ich werfe doch „The Producers“ ins Rennen. Eigentlich nur eine nette Komödie, aber bei den Bühnenszenen liege ich immer noch lachend auf den Boden 😀

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