5 gute Filme 2017, die auch noch erwähnt werden müssen

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Nach den fünf besten Filmen des Jahres kommen die Schlechtesten? Nicht bei mir! Das Jahr 2017 war für mich ein sehr gutes Kinojahr, so dass ich noch weitere fünf Filme gefunden habe, die es nur knapp nicht in die Topliste geschafft haben. Alle hier genannten Filme sind gute Streifen, die man meiner Meinung nach 2017 gesehen haben muss. Jedoch haben sie auch etwas gemeinsam: Irgendetwas hat mich dann doch sehr gestört im Kino. Aber von grundsolide bis überraschend gut ist hier alles dabei, auch wenn man sich bei dem einen oder anderen Film bestimmt streiten kann. Ich habe die Filme übrigens nicht gerankt, so dass hier nicht meine Plätze 10-6 kommen. Seht es eher als ein paar Filmempfehlungen mit gewissen Abstrichen.

  • Star Wars 8

Eigentlich habe ich ja gedacht, dass Rian Johnson es schafft, dass ich den neuen „Star Wars“- Teil lieben werde. Am Ende ist es eher eine Hassliebe geworden. In Episode 8 stecken so viele unfassbar gute Szenen drin, bei denen mir das Herz aufgeht. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Der dumme Humor in emotionalen Szenen hat mir den Film fasst kaputt gemacht. Dazu kommt noch der Versuch des Regisseurs, Episode 7 als unwichtiges Kapitel der Saga abzusägen. „Hui“ und „Pfui“ wechseln sich in den 2,5 Stunden eigentlich immer ab, so dass er auf dieser Liste perfekt Platz nehmen kann.

Review: Star Wars VIII

  • The Disaster Artist

Kennt ihr „The Room“? Den schlechtesten Film aller Zeiten? Ja? Dann viel Spaß im Kino mit dieser fantastischen Komödie von James Franco und Seth Rogen. Ihr kennt „The Room“ nicht oder findet ihn nicht lustig, sondern einfach nur schlecht? Dann Finger weg von „The Disaster Artist“. So einfach kann die Entscheidung fallen, ob sich der Kinobesuch lohnt. PS: Ich gehöre übrigens zur ersten Gruppe.

Review: The Disaster Artist

  • Split

Ein Film aus dem Januar 2017 hat es auch auf diese Liste geschafft. Der Thriller um einen Mann mit multipler Persönlichkeitsstörung sieht gut aus, hat einen großartigen Hauptdarsteller und eine Story…Naja, der Film ist halt von M. Night  Shyamalan. Wer den Namen kennt, weiß was ihn erwartet. Trotzdem ist es der beste Film des Regisseurs seit Jahren. Für den netten Filmabend zwischendurch sehr gut zu empfehlen.

Review: Split

  • Kong: Skull Island

Ich schaue mir ja liebend gerne andere Toplisten zu den besten und schlechtesten Filmen des Jahres an. Der neue „Kong“ ist dabei meistens bei den Flop-Filmen anzusiedeln und ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen warum. Ok, der Abenteuer-Streifen hat seine Schwächen. Das fängt bei den mittelmäßigen Spezialeffekten an und hört bei den 08/15 Charakteren auf. Aber ganz ehrlich: Hier klettert der Affe mal nicht zum hundertsten Mal das Empire State Building hoch oder wird von winzig kleinen Fliegern tot geschossen. Hier ist „King Kong“ einfach nur ein großer Affe der alles umholzt, was seiner Insel zu nahe kommt. Dazu kommt noch ein cooler 70er-Jahre Soundtrack und ein paar gute Stielentscheidungen des Regisseurs. Außerdem gab es 2017 ganz klar schlechtere Monsterfilme.

Review: Kong: Skull Island

  • King Arthur: Legend of the Sword

Jetzt wird es kontrovers.  Hat Guy Ritchie hier einen würdigen Film über diese uralte Geschichte gemacht oder war das ganze Projekt ein Griff ins Klo. Finanziell ist das einfach zu beantworten: Der Film ist ganz schön gefloppt. Ich hatte aber viel Spaß im Kino. Eigentlich gilt hier dasselbe wie bei „Kong“. Es wird nicht schon wieder die Standard-Story erzählt, die wir schon alle zu Genüge kennen. Der Regisseur und sein Team versuchen mal was Neues. Wahrscheinlich war es am Ende der zu klare Look und der typische Humor von Guy Ritchie, der einfach für viele nicht zur „Arthus“-Saga gepasst hat. Da haben die Kritiker dieser Welt auch recht: Es passt nicht! Aber gerade weil „The Legend of the Sword“ mal nicht 08/15 ist, habe ich ihn gerne in mein Film-Herz eingeschlossen. Mein Tipp: Gibt dem Film eine Chance und hört nicht auf die anderen. Vielleicht entdeckt ihr ja hier euren Lieblingsfilm 2017.

3 Comments

    1. „The Visit“ gilt ja als sein eigentliches Comeback und ich fand den jetzt auch nicht so schlecht wie z.B. „Die Legende von Aang“ (Der ist wirklich richtige Grütze).
      Aber von „Split“ war ich wirklich überrascht, weil ich eigentlich nix erwartet habe.

      Liken

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