Die 5 besten Filme 2017

Liste_FilmeGut17

Ich hoffe ihr habt die Weihnachtstage gut überstanden, seid nicht jetzt schon vollkommen im Silvesterstress und könnt euch ein paar Tage „geballtes nix tun“ gönnen. Zwischen den Feiertagen und am Anfang des neuen Jahres finden ja meine persönlichen Medien-Wochen des Jahres statt. Die freien Tage werden genutzt um den „Pile of Shame“ weiterabzubauen, egal ob Filme, Serien, Games oder Bücher. Zu diesem Anlass gibt es die nächsten Tage ganz viele große und kleine Jahresrückblicke, in Form von wunderschönen Top 5´s. Den Beginn machen die besten Filme 2017. Was sind die fünf besten Streifen des Kinojahres, welche Meisterwerke hat 2017 so hervorgebracht usw. Ich glaube in diesem Jahr gehen die Meinungen sehr weit auseinander und auch mir ist die Entscheidung nicht einfach gefallen. Am Ende entstand jedoch diese formschöne Top 5:

  • Platz 5: Es

Der beste Horrorfilm des Jahres, obwohl ich mich gar nicht so erschreckt habe. Gut, es könnte auch daran liegen, dass 2017 ein unglaublich schlechtes Jahr für Horror war. Zum Glück hat es eine Stephen King-Verfilmung noch rausgerissen. Und nein, ich meine nicht „Der dunkle Turm“! Großartige Musik, tolle Jungdarsteller, ein ikonischer Bösewicht und ein fantastischer Look – das sind die Bestandteile von „Es“, welche wunderbar funktionieren. Natürlich gibt es auch genug Kritikpunkte an denen man sich stören kann, aber meinen Kinobesuch hat das keinen Abbruch getan. Die 8/10 Punkte von damals sind meiner Meinung nach immer noch gerechtfertigt.

Kurz-Reviews: „Lady Macbeth“ & „Es“

  • Platz 4: Origami

In der heutigen Zeit werden wir ja nur so mit Trailern zu geballert. Das wäre auch nicht so schlimm, wenn einem die paar Minuten nicht schon den ganzen Film spoilern würden. Dem kann man sich jedoch widersetzten, in dem man in kleinere Filme reingeht oder gleich ein Filmfestival in der Nähe besucht. So auch geschehen bei meinem Platz 4. „Origami“ ist einfach großartig. Die Story ist mitreißend, die Schauspieler alle Top und das alles ohne großes Budget. Ich spreche eine absolute Empfehlung aus und rate euch nur, wenn ihr diese kleine Perle irgendwo seht: Bitte ansehen!

Review: Origami

  • Platz 3: Baby Driver

Coole Sprüche, geile Verfolgungsszenen und ein Soundtrack der seines gleichen sucht. Die Zutaten aus denen „Baby Driver“ besteht könnten auch auf jeden x-beliebigen Auto-Film zu treffen. Edgar Wright nimmt jedoch diese Bestandteile und setzt diese mal sinnvoll ein. So kann auch eine Liebesgeschichte richtig gut wirken, anstatt wie bei jedem 08/15 Actionfilm nur billiges Nervenfutter zu sein. Einmal ganz davon abgesehen, dass „Baby Driver“ einfach der coolste Film seit „Blues Brothers“ ist. Den schmalen Grad zwischen Coolness und Lächerlichkeit nimmt der Streifen so perfekt, wie „Baby“ die Kurven jeder Straße.

  • Platz 2: Blade Runner 2049

Gleich vorweg: Die Plätze 1 und 2 trennen nur wenige Millimeter. Bewertet habe ich beide mit 9/10 Punkten. Aber man muss sich ja entscheiden (Warum muss ich das eigentlich auf meinem eigenen Blog? … Egal!). Der neue „Blade Runner“ hat etwas geschafft, was ich für niemals möglich gehalten hätte: Es ist eine Fortsetzung zu einer alten Marke mit Sinn und Verstand. Hier geht es nicht darum nochmal die Kuh zu melken, dafür war das Einspielergebnis auch (leider) viel zu gering. Regisseur Denis Villeneuve erzählt die alte Geschichte logisch fort, etabliert neue und interessante Charaktere, setzt dem Stil des Klassikers seine eigene Handschrift auf und trotzdem fühlt sich noch alles nach „Blade Runner“ an. Damit haben die Beteiligten den besten Sci-Fi-Film des Jahres erschaffen. Nimm das „Star Wars 8“!

Review: Blade Runner 2049

  • Platz 1: Dunkirk

Ich gebe es ja zu: Ich bin ein kleiner Christopher Nolan-Fanboy. Aber was soll ich machen, wenn der Mann es einfach jedes Mal schafft, dass ich am Rand des Kinosessels sitze und stundenlang gebannt auf die Leinwand gucke. Jeder der „Dunkirk“ in einem Dolby Athmos-Saal oder in einem IMAX-Kino gesehen hat, wird mir da Recht geben. Für mich ist hier ein neues Meisterwerk entstanden, was sich Schulklassen ansehen werden, um die Schrecken des Krieges zu verstehen. So eindrucksvoll und hautnah habe ich den zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen (und vor allem gehört!), seit der Eröffnungssequenz von „Soldat James Ryan“. Ob der Film jedoch auch auf dem Fernseher zu Hause funktioniert, wird sich noch zeigen. Von meinen zwei Kinobesuchen bin ich aber noch so geflasht, dass ich gar nicht anders kann, als „Dunkirk“ zu dem besten Film 2017 zu erklären.

Review: Dunkirk

2 Comments

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s