30 Wochen – 30 Filme – Nr.8

Nr.8Fragen

Vor ein paar Monaten habe ich in einer Top 5 meine Lieblingsregisseure gekürt. Passend dazu gibt es dann auch die heutige Frage: „Nenne einen Film deines Lieblingsregisseurs.“ Seit meinem alten Beitrag hat sich auch nix geändert. An der Spitze der Regiearbeiten steht immer noch Stanley Kubrick. Vom Altmeister jetzt einen Film aussuchen ist natürlich schwer, aber da ja aktuell alle von einer gewissen Stephen King Verfilmung reden (Meine „Es“ Kritik findet ihr übrigens HIER), hole ich mal einen absoluten Klassiker des Horror-Genres hervor. Für mich ist dieser Film zwar nicht Kubrick´s Meisterwerk, aber zum Glück kann ich das ja schon nächste Woche verraten. Dann kommt dieses Blog-Format auch wieder wie gewohnt am Samstag.

  • King mag´s nicht

Legendär ist ja mittlerweile schon der Filmgeschmack des Autors. Die eher schlechten Adaptionen seiner Werke lobt er in den Himmel, während die großen Klassiker ihm wohl nicht so gut gefallen. So wird auch „Shining“ von den Kritikern und Fans auf der ganzen Welt gefeiert, während King himself kein gutes Wort über den Film verliert. Vielleicht liegt es daran, dass Kubrick sich einige Freiheiten bei der Umsetzung genommen hat. King hat in seinem Buch das Hauptaugenmerk auf das Übersinnliche des Hotels gelegt, während sich Kubrick um den geistlichen Zustand seiner Charaktere gekümmert hat. Zur Story: In der Geschichte geht es um die Familie Torrance, welche über den Winter auf das Overlook-Hotel aufpassen soll. Alleine in diesem riesigen Gebäude, fängt der Vater und Hobbyautor Jack langsam an verrückt zu werden. Fortan müssen sich seine Frau Wendy und ihr Sohn Danny nicht nur gegen die immer heftiger werdenden Verrücktheiten des Vaters entgegenstellen, sondern auch gegen das Hotel an sich, welches einige Geheimnisse und Grausamkeiten vorweist.

  • Horror anno 1980

Allgemein wird der Film ja eher zwiegespalten aufgenommen. Die einen mögen ihn, die anderen eher nicht. Für mich persönlich gibt es aber ein paar richtig gute Gründe, diesen Streifen zu lieben. Da wäre zuerst die fantastische Darbietung von Jack Nicholson, der sowieso zu meinen Lieblingsschauspielern zählt. Diese Rolle ist ihm einfach auf den Leib geschrieben und ist für mich eine der besten schauspielerischen Leistungen der Filmgeschichte. Dazu kommt die großartige Kameraarbeit, die natürlich durch den „Drang nach Perfektion“ des Regisseurs unglaublich gut wirken kann. Auch der Horror ist sehr gut gelungen, unterscheidet sich jedoch fundamental von den heutigen Sehgewohnheiten. Hier gibt es eigentlich keine „Jump-Scares“, sondern gruseligen Figuren, überraschende Schnitte und ziemlich viel Blut. Dazu kommt natürlich noch der Charakter von Jack, der nicht nur seiner Frau und ihrem Sohn sehr viel Angst bereitet. Für mich funktioniert der Film heute noch, besonders weil er auf die klassischen Elemente eines Horrorfilms setzt. Wer eher auf Werke wie „Conjuring“ steht, wird mit „Shining“ vielleicht nicht so viel Freude haben. Allgemein kann ich aber nur jedem empfehlen, diesen Klassiker einmal gesehen zu haben.

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