Top 15 Games: #4 The Elder Scrolls V Skyrim

Top_Skyrim

Erscheinungsjahr: 2011

Herkunft: U.S.A.

Entwickler / Studio: Bethesda

Plattformen: PC / PS3 / XBox360

Dovahkiin, Dovahkiin, naal ok zin los vahriin! Wer jetzt denkt: „Ist der Autor auf der Tastatur ausgerutscht?“, hat wahrscheinlich nie den fünften Teil der Elder Scrolls-Serie gespielt. An alle anderen: Sorry für den Ohrwurm. Wenn die Melodie erklingt, der Text anfängt und ich das schlichte, schwarze Menü sehe, dann denke ich an die unzähligen Stunden die ich in Himmelsrand verbracht habe. Selbst sechs Jahre nach Release kehre ich immer mal wieder zurück, fange einen neuen Spielstand an und erlebe ein neues Abenteuer. Dabei ist das RPG schon bei Auslieferung bei weitem kein perfektes Spiel gewesen. Trotzdem hat es sich mittlerweile 20 Millionen mal verkauft und bekam fantastische Kritiken. Woran das liegt, weiß jeder der sich in dieser Spielwelt schon mal verloren hat.

  • Vom Lauch zum Badass

Worum geht’s eigentlich in „Skyrim“? Eigentlich rennt die eigene Spielfigur die ganze Zeit durch das nordische Land Himmelsrand. Dabei schließt man sich im Bürgerkrieg einer Fraktion an und nebenbei ist man auch noch der Auserwählte mit „Drachenschrei-Techniken“. Geht man jedoch nur durch die Welt und spielt die Hauptstory, verpasst man die eigentlichen Highlights des Spiels. Unzählige Dungeon´s laden zum erforschen ein, Städte und Bewohner wollen erkundet werden und der eigene Charakter muss bis zum Anschlag bewaffnet und hochgelevelt werden. Während die Hauptstory eher 08/15 Niveau hat, können sich die vielen Nebenquests deutlich besser sehen lassen. Die Entwickler haben eine wirklich großartig gestaltete Welt kreiert, in der man sich (teilweise viel zu schnell) verliert und man sich ähnlich wie in GTA stundenlang mit wenig beschäftigen kann. Am Ende ist man dann endlich der typische Held (oder Antiheld), der das Volk gerettet hat und die Drachen besiegt hat. Und was macht man dann? Naja, wie wärs mit einem neuen Spielstand, einem neuen Helden und einem neuen Abenteuer.

  • Die Macht der Nicht-Perfektion

Ja, Skyrim hat viele Fehler. Die schon erwähnte, etwas fade Story ist nur eins davon. Dazu kommt noch das leichte Kampfsystem und natürlich die Bugs, welche es hundertfach im Spiel gibt. Daraus resultiert jedoch auch eine gewisse Charme des Action-RPG´s. Spätestens wenn man von Wache Nr. 317 schon wieder den gleichen Satz hört („I took an arrow to the knee“), muss man eher schmunzeln, als sich wirklich aufregen. Außerdem gibt es mittlerweile auch unzählige von Mods, die diese Fehler entweder beheben oder das Spiel noch verrückter machen. Ich hatte und habe immer noch großen Spaß mit Skyrim und das liegt vor allem an der zeitlosen Spielmechanik. Charakter wählen, „looten und leveln“, die Welt erforschen und einfach das machen, worauf man Bock hat. Hört sich einfach an, aber viele Games versuchen das gleiche Spielprinzip zu integrieren und scheitern dabei kläglich. Bethesda hat sich darauf konzentriert, was sie gut können und was am Vorgänger „Oblivion“ so erfolgreich war. Herausgekommen ist vielleicht nicht das beste Fantasy-RPG aller Zeiten, jedoch ein sehr gutes, spaßiges und süchtig-machendes Rollenspiel.

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